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Nachwehen von der Sexmesse

Eigentlich war es ein wunderschöner Urlaub in Polen. Ich hatte mit Tina Bekannte besucht, die wir in Portugal kennengelernt hatten. Stinkreiche Leute sind es, die uns während der paar Tage fürstlich bewirtet hatten. Leider ließ ich mich von unseren Gastgebern breitschlagen, zusammen mit Ihnen eine Sexmesse zu besuchen. Eigentlich war ja nichts dagegen einzuwenden. Ich hatte mit meinen siebenundzwanzig Jahren noch nie eine Sexmesse besucht. Schlimm war nur, dass unsere Gastgeber und auch Tina dort wie angewurzelt standen, wo es einen Rekordversuch gab. Es ging darum, wie viel Männer eine Frau verkraften konnte. Ich kann ja nicht leugnen, dass ich nicht zuerst auch gern hingeguckt hatte, wie die wunderschöne junge Frau von einem Mann nach dem anderen gebumst wurde. Zum Nachweis ihrer Leistungen wurden die benutzten Kondome in Reih und Glied daneben auf einen Tisch abgelegt. Nach ein paar Minuten war mein Bedarf gedeckt. Ich hatte genug gesehen, aber Tina und die Polin konnten sich nicht losreißen. Ich weiß nicht, wie viel Nummern sie sich angeschaut gaben. Ich jedenfalls machte inzwischen noch zwei Rundgänge über die gesamte Ausstellung und trank auch noch in aller Ruhe mit meinem polnischen Bekannten zwei Biere. Später hörte ich dann in einer Fernsehsendung, dass die Frau auf der Messe den Rekord mit insgesamt 646 Männern gebrochen hatte.

Noch am gleichen Abend kamen wir mit unseren Gastgebern in ein Gespräch über Sinn und Unsinn von Rekorden und insbesondere dem von der Sexmesse. Es wurde mit der Zeit ein sehr mulmiges Gespräch, das wir führten, während der Sekt in Strömen floss. Ich hörte an den Argumenten der Frauen deutlich heraus, dass sie Appetit bekommen hatten, es auch mal wenigstens mit zwei Männern zu treiben. Es dauerte gar nicht lange, bis die Frauen uns offen provozierten. Sicher hatten sie sich abgesprochen, sonst wären sie nicht so ohne Umstände über uns hergefallen. Mir war es erst mal verdammt peinlich, wie Tina meinen Ständer auspackte und fleißig daran zu rubbeln begann. Ein bisschen leichter machte es mir, wie ich sah, dass es Wazlaw auch nicht anders erging. Seine Frau hielt sich nicht einmal lange beim Rubbeln auf, sondern holte sich ihr Begehren zwischen die Lippen und begann, ganz versessen zu blasen. Das schaute sich Tina natürlich nicht lange an. Sie begnügte sich aber nicht damit, dass ich in Hemd und Hose vor ihr hockte. Es dauerte nicht lange, bis wir alle völlig nackt miteinander kuschelten und schmusten. Die Frauen wussten es einzurichten, dass sie sich untereinander beschenken konnten, während sie von uns verwöhnt wurden. Noch war jeder Mann bei seiner Frau.

Als wir zu viert in den Ehebetten waren, lief alles ziemlich synchron ab. Wir Männer lagen ausgestreckt nebeneinander und hatten die Frauen auf unseren Schenkeln. Die strahlten sich an, spielten mit ihren Brüsten und ritten uns ziemlich gemächlich. Mir fiel auf, dass sich meine Frau sehr zurückhielt. Ich hatte noch nie erlebt, dass sie so lange eine so ruhige Gangart aushalten konnten, wenn sie mich geritten hatte. Dagegen kamen unsere Bekannten immer schneller in Fahrt. Ich sah, wie Wazlaw seiner Frau mächtige Hüftschwünge entgegenschickte und heftig keuchte. Als seine Frau auf seinem Bauch zusammenfiel, knurrte Tina: „Na los, mach es ihr schon. Ich möchte wahnsinnig gern mal sehen, wie du es einer anderen Frau besorgst.“

Ich war mir sicher, dass das nur die halbe Wahrheit war. Sie wollte nicht nur zuschauen, sondern unseren polnischen Freund zu seiner zweiten Runde herausfordern. Tina machte es mir leicht. Sie stieg einfach ab, obwohl wir beide noch nicht zum Orgasmus gekommen waren. Sie begann ein zärtliches Spiel mit der anderen Frau und warf mir hin und wieder einen bedeutungsvollen Blick zu. Ein bisschen schwerfällig und verklemmt näherte ich mich Helena. Sofort gingen ihre Beine bereitwillig auseinander. Mein Ständer war durch die ungewöhnliche Situation vielleicht noch ein My länger und dicker geworden. Plötzlich hatte ich ein wahnsinniges Verlangen, mich unter den Augen meiner Frau in Helena zu versenken. Die hatte wahrscheinlich ähnliche Gefühle, denn sie schrie auf, dass sie gleich Bange hatte, ihr Söhnchen aufgeweckt zu haben. Voller Wollust ging sie die Runde an. Ich musste mich mächtig zügeln, mich bei ihr nicht als Schnellspritzer zu blamieren. Zum Glück war sie verständig und ließ mir zwischendurch kleine Verschnaufpausen. Als ich nach einer guten Weile zum ersten Mal zur Seite schaute, sah ich meine Frau mit breiten Beinen auf einem Hocker sitzen und sich von Wazlaw mündlich verwöhnen lassen.

Am Morgen überschütteten die Frauen uns mit Zärtlichkeiten, weil sie ihren Willen bekommen hatten. Merkwürdigerweise gab es kein bisschen Peinlichkeit und offensichtlich auch keinen Anflug von Eifersucht. Wir konnten darüber lachen. Als meine Frau versonnen knurrte, „Oh, wenn ich daran denke, wie die Frau auf der Sexmesse die Männer gewechselt hatte“, war ich allerdings unangenehm berührt. Dieses Thema ließ Tina auch auf der Heimreise und zu Hause nicht los. Dass die Männer bei dem Rekordversuch gekommen waren, daran bestand ja aufgrund der gefüllten und aufgereihten Kondome kein Zweifel. Tina interessierte sich aber auch brennend dafür, wie oft die Frau wohl gekommen war. Es muss bei ihr zu einer fixen Idee geworden sein. Von diesem Tage an veränderte sich unser Sex grundlegend. Tina ging es eigentlich nur noch darum, so oft wie möglich zu kommen. Schon beim Vorspiel spornte sie mich dazu an, sie oft hintereinander abfahren zu lassen, ohne auf meine Bedürfnisse zu achten. Ich tat ihr den Gefallen. Ich verwöhnte sie mit Händen und Lippen nach allen Regeln der Kunst. Natürlich musste ich mich bei meinem Nümmerchen auch so zurückhalten, dass ich sie mehrmals in den Höhepunkt treiben konnte. Ich hätte ausrasten können. Richtig niederschlagend war es für mich, wie ich merkte, dass sie genau ihre Höhepunkte mitzählte.

Von Woche zu Woche wurde Tina unersättlicher. Zum Vorspiel reichten meine Hände und Lippen nicht mehr. Es mussten Vibratoren und Dildos her, die dann auch danach noch zum Einsatz kamen. Eine gute Kollegin von mir fragte mich eines Tages, ob ich krank sei. Ihr war aufgefallen, wie blass und fahrig ich geworden war. Ich redete erst mal um den heißen Brei herum. Nach Tagen ließ sich Katrin nicht mehr verschaukeln. Sie war mir sogar böse, dass ich so wenig Vertrauen zu ihr hatte, nicht über meine Probleme zu reden. In einer stillen Ecke des Cafés an der Ecke verriet ich ihr in groben Zügen meine Situation. Ich verheimlichte ihr auch nicht, dass ich absolut keinen Spaß mehr am Sex hatte, weil bei uns alles zum Leistungszwang geworden war.

Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wie ich mit in Katrins Wohnung gelandet war. Jedenfalls lagen wir uns irgendwann in den Armen. Ich fühlte mich wahnsinnig wohl von ihren zärtlichen Küssen und den streichelnden Händen. So viel Wärme und Begehren lagen darin, dass ich postwendend ansprang. Auf ihrer Couch kuschelten wir noch in Sachen und später nackt, wie ich es zu Hause zum letzten Mal vor der Sexmesse erlebt hatte. Ich genoss es, endlich wieder einmal in den Armen einer zärtlichen Frau zu liegen.

Die Zeit für eine konsequente Aussprache mit Tina war gekommen. Seit sie wusste, dass ich diesen Sex mit ihr nicht mehr wollte, blieb sie ganze Nächte weg. So kam es schließlich, dass ich bei Katrin einzog und auf meinen Scheidungstermin wartete.

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