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Unser Revolverheld
Das war nun Paris! Ich hing mit Marion gegen Mitternacht an der Bar. Wir waren beinahe bereit, uns mal richtig Volllaufen zu lassen. Das Schicksal hatte uns schon öfter ereilt, dass sich unsere Fotocrew nach der Arbeit rasch verabschiedet und sich in alle Winde zerstreut hatte. Simon, unser Starfotograf hatte sicher am Abend auch schon eine Verabredung. Jedenfalls waren wir beiden flotten Bienen mal wieder allein. Es war ein Kreuz. Manchmal hatten wir schon geglaubt, dass wir viel zu schön waren und die Männer sich nicht an uns herantrauten. Vielleicht war es auch ein Fehler, dass wir immer wie die Kletten zusammen hingen. Ich hatte jedenfalls um Mitternacht den Kanal voll. Lieber den Schönheitsschlaf genießen, als noch auf ein Abenteuer zu warten!
Ich verabschiedete Marion vor ihrem Hotelzimmer mit einem freundschaftlichen Küsschen und verzog frustriert das Gesicht. Sie wusste, wie das gemeint war. Vier Türen weiter war mein Zimmer. Ich hatte die Magnetkarte noch in der Hand, da öffnete sich die Tür vom Nachbarzimmer und ein toller Mann trat leicht schwankend heraus. Eine Flasche Champagner hatte er in der Hand. Bei meinen untauglichen Versuchen, die Tür zu öffnen, lächelte er und verriet mir im gebrochenen Deutsch, dass ich die Karte umdrehen müsste. Ich drehte sie herum, aber es war wieder falsch. Entschlossen nahm er sie mir aus der Hand, steckte sie ein und schon sprang die Tür auf. Er hob mit einer unmissverständlichen Geste die Flasche. Ich überlegte nur ganz kurz und zog ihn entschlossen an der Krawatte durch die Tür. Warum soll eine Frau nicht auch mal den ersten Schritt für ein Abenteuer tun? Warum soll sie nicht auch mal nach ihren Sehnsüchten entscheiden.
Ich weiß nicht, was dieser Texaner für eine Meinung von mir bekam. Jedenfalls stieg ich ohne Umstände aus meinem kleinen Schwarzen. Ihm fielen bald die Augen heraus, weil ich keinen Büstenhalter trug. Wie unkompliziert ich auch noch aus meinem Höschen stieg und mich ausgelassen auf dem Bett ausstreckte, das nahm ihm wahrscheinlich völlig die Sprache. Ich amüsierte mich nur, wie aufgeregt er seinen Binder ablegte, das Sakko und sein feines Seidenhemd. Seine Augen begannen zu glühen, wie die eines Stieres in der Arena. Meine tasteten sich an ihm abwärts und waren in der Mitte sehr zufrieden. Kein bisschen schämte ich mich, wie lüstern ich vor ihm lag, wie sich meine Schenkel zu meiner und zu seiner Freude bewegten. Dieser lustige, angeheiterte Mann ließ gerade seine Hose von den Backen rutschen, da klopfte es und schon steckte Marion ihren Kopf durch die Tür.
„Ich wollte nur noch ...“, der Satz blieb ihr im Halse stecken. Sofort änderte sie ihren Ton und auch ihre Miene. Sie fügte freudestrahlend hinzu: „Hier soll doch nicht etwas ein Fest ohne mich gefeiert werden?“
Der Mann schaute unsicher von einer zur anderen. Er hielt immer noch seine Hosen und stierte dazu auf Marion, die am Sessel stand und sich wie selbstverständlich splitternackt machte.
Ehe sich der Mann versah, lag er vor uns ausgestreckt auf dem Bett. Die Hosen waren ihm dabei erst mal bis auf die Waden gegangen. Während sich Marion damit beschäftigte, erkundete ich in aller Ruhe und zu seiner hörbaren Wonne seine Männlichkeit. Er hielt die Augen geschlossen und überließ uns einfach das Geschehen. Marion stieß aus vollem Herzen einen Seufzer aus und knurrte: „Meine Güte, seit ihr Amerikaner alle so verdammt unverschämt ausgestattet?“ Sie hatte mir die Worte aus dem Mund genommen. Ich wollte das gute Stück auch gerade wortreich bewundern. Während wir rechts und links neben ihm knieten und unseren Spieltrieb zweihändig an ihm ausließen, küssten wir Frauen uns über seinen Bauch hinweg und streichelten mit den freien Händen unsere Brüste. Lange gefiel es mir nicht, dass er wie ein Pascha da lag und sich verwöhnen ließ. Es gefiel ihm sehr gut, wie wir uns so daneben kuschelten, dass er zwischen unseren Beinen nicht nur eine aufregende Einsicht hatte, sondern auch nach dem greifen konnte, was ihn sicher wahnsinnig aufregte. Welcher Mann kommt schon so einfach in den Genuss, gleich zwei solche süßen Kätzchen zur Hand zu haben. Süß gestutzt waren sie beide. Bei mir gab es nur noch einen dunklen Streifen auf dem fülligen Schamberg und bei Marion ein Dreieck, das wie ein Wegweiser auf den Eingang zum Paradies zeigte. Was der Mann redete, konnten wir leider nicht alles verstehen. Er sprach ein so miserables Englisch, dass wir mit unserem Schulenglisch einfach nicht mitkamen. Viele Worte bedurfte es ja auch gar nicht. Wie konnten uns gut vorstellen, dass es schöne Komplimente für uns waren. ´Gut´ und ´fantastisch´ hörten wir oft heraus. Ich war ganz rasch auf Hochtouren. Kein Wunder. Schon ein paar Wochen hatte ich keinen Mann gehabt, meine Sehnsüchte nur mit mir allein oder mit Marion ausgelebt. Als Marion das interessanteste Stück Mann für ihre heißen Lippen allein beanspruchte, gab ich mich einfach den Zärtlichkeiten des Mannes hin. Ich war berauscht von seiner Perfektion. Meine Güte, was hatte ich von diesem Mann erst zu erwarten, wenn er richtig zur Sache gehen würde. Wie er mich allein mit seinen zärtlichen Händen und der huschenden Zungenspitze in den siebten Himmel schickte, das nötigte mir unwahrscheinlichen Respekt ab. Sicher hatte ich es zum Teil auch Marion zu verdanken, denn die brachte ihn ja währenddessen in Hochform.
Mir schwanden fast die Sinne, als ich über seinem Kopf hockte und Marion über seine Schenkel. Richtig neidisch wurde ich, wenn ich zusah, wie sinnlich und verhalten sich ihre Leiber entgegendrängte. Freilich, beklagen konnte ich mich auch nicht, wenn es auch für mich nun an der Zeit gewesen wäre, den Mann in vollen Zügen zu genießen. Marion schaute mich ganz begeistert an. Ich sah es ihr an, wie gut es ihr auf seinen Schenkeln ging. Natürlich war alles noch steigerungsfähig. Wir beiden Mädchen machten über seinen Bauch hinweg unser Spielchen unter uns. Schließlich waren wir beiden vollkommen aufeinander eingespielt. Schon manche Nacht hatten wir uns auf unseren Reisen darüber hinweggetröstet, dass sich mal wieder kein richtiger Kerl an uns herangewagt hatte.
Unser amerikanischer Gast hatte Glück. Sicher war er selbst überrascht und vielleicht auch über sich selbst ärgerlich, wie schnell er sich an Marion verausgabt hatte. Er konnte sich ja gut vorstellen, dass zwei Frauen nicht mit ihm ins Bett gingen und eine nur ihre Befriedigung suchte. Ich war ein wenig verschnupft, als Marion an seiner rechten Seite lag und zufrieden keuchte, während er sich mir mit völlig untauglichen Waffen zuwandte. Ich begriff aus seinem schlechten Englisch nur, wie er ausdrücken wollte, ein ganz normaler Mann zu sein und seine Pause nötig zu haben. Marion hob strahlend drei Finger einer Hand. Ich wusste, was das bedeutete. Das erkannte ich auch an ihrem zufriedenen Gesicht. Gleich zeigte sie sich mit mir solidarisch. Ich verstand sie. Sie wollte dem Mann zur Aufmunterung ein Spielchen zwischen kleinen Mädchen zeigen. Das sollte er haben. Marion stieg über meine Schenkel, knetete meine Brüste und schob ihren Schoß heftig über meinen. Ich spürte, sie war von dem Mann noch wie aufgezogen und mich brachte sie damit ganz schnell zum lang ersehnten Höhepunkt.
Später war ich die große Siegerin. Der Amerikaner zeigte mir bis zum Abwinken, was er bei seiner zweiten Runde drauf hatte. Ich fühlte mich herrlich zerschlagen, als ich mich von seinem Bauch rollte.
Online seit 07.04 2006 • 4475 Hits
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