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Traum oder Wirklichkeit
Der Himmel ergoss sich heftig und die warmen Tropfen prasselten nur so auf das Pflaster. An diesem hitzigen Samstagnachmittag hatte der kurze Regenschauer wirklich gut getan. Endlich war diese lähmende Schwüle vorbei. Saskias Herz machte einen Sprung. Sie hatte die Schuhe ausgezogen und wanderte ziellos durch die verlassenen Gebäude des ehemaligen Industrieparks. Diese halb verfallenen Backsteingebäude übten eine eigenartige Faszination auf sie aus. Früher hatte ihr Großvater hier gearbeitet. In ihrem Kopf konnte sie das Surren und Ächzen der Maschinen hören und es schien ihr, als würden noch heute die Stimmen der Arbeiterinnen und Arbeiter über den Hof hallen. Wenn sie die Augen schloss, konnte sie die vielen Leute nach Ende der Arbeit durch das große Tor verschwinden sehen.
Der Regen verdampfte auf dem nassen Pflaster und nahm ihr den Atem. Etwas Entrücktes lag über dem Hof. Sie wanderte, vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend, als sie zu einer großen Freitreppe kam. Langsam, wie in Trance, stieg sie die Treppe zum alten Verwaltungsgebäude hinauf. Als sie einmal aufsah, war sie sich nicht sicher, ob sie den Mann, der oben auf der Treppe stand, wirklich sah oder sich ihn nur einbildete. - Eine in schwarzes Leder gekleidete Gestalt mit schweren Stiefeln und langem blonden Haar. Sie setzte den Aufstieg fort und als sie wieder aufsah, war er verschwunden. „Nur ein Traum?!“ Saskias Gedanken überschlugen sich und sie verspürte eine ungeheure Spannung. Jemand musste hier gewesen sein, denn eine der großen Flügeltüren stand offen. Das hatte es noch nie gegeben. Sonst waren die Türen immer verschlossen. Unschlüssig stand sie an der offenen Tür. In diesem Augenblick hörte sie ihn und drehte sich um. Er kam hinter einer der Säulen hervor und stand nun direkt vor ihr. Saskia erschrak und zuckte zusammen. „Lauf weg!“ Ihr Kopf gab ihr einen guten Ratschlag, aber die Füße versagten.
Der Mann strahlte etwas Unheimliches aus. Sie kam ihm gegenüber klein und hilflos vor. Er lächelte sie an. „Keine Angst, Kleine!“ Dann griff er sich einfach ihren Arm und riss sie mit sich in das Gebäude. Sein Griff war nicht schmerzhaft und sie fühlte sich irgendwie geborgen. Saskia stolperte hinter ihm her in die große Halle. Durch lange, dunkle Korridore zog er sie – immer weiter in das Gebäude hinein. Da sie die nackten Füße nicht vorsichtig aufsetzen konnte, schmerzten die Schritte auf dem Schutt. Leise stöhnte sie. Er hielt inne, schaute sie an und schob sie in eine alte Toilettenanlage. Es musste früher einmal die Herrentoilette gewesen sein. Der große helle Raum war übersät mit Pissoirs und großen Waschbecken. Die Spiegel waren teilweise zerbrochen.
Saskia stand vor ihm – hilflos, offen, bereit. Seine Hand ließ ihren Arm los, wanderte über ihren Hals, ihre Brüste, ihren Bauch und schob sich unter den kurzen Rock. Er lächelte wissend und befühlte die Feuchtigkeit, die sich zwischen ihren Beinen ausgebreitet hatte und durch seine Berührungen immer mehr wurde. Sein belustigt tadelndes "Aber, aber..." ließ sie noch weiter dem Charme des Mannes verfallen.
"Zieh dein Kleid aus und knie dich hin!" Mit zitternden Knien zog sie das Kleid über den Kopf und kniete sich auf die kalten Fliesen. Den Blick hatte sie gesenkt, die Hände auf dem Rücken verschränkt und die Brüste hervorgereckt. Es schien ihr als dauerte es eine Ewigkeit, bis er endlich zu ihr trat. Ihr Blick fiel auf die schwarzen Stiefel und die schwarze Lederhose. Seine Hand strich über ihr Haar, legte sich um ihr Kinn und hob ihren Kopf, so dass sie ihn sehen konnte. Sie blickte in sein Gesicht. Einen Moment später presste er ihren Kopf gegen seine Hose. Saskia genoss den Geruch des warmen Leders und den Geschmack in ihrem Mund, während sie mit der Zunge sein Geschlecht durch die Hose liebkoste. Eine Hand von ihm hielt noch immer ihren Kopf, während er mit der anderen seine Hose öffnete und seinen prallen Schwanz aus dem engen Gefängnis befreite. Unglaublich hart und groß ragte das Teil vor ihr auf und sie begann gierig daran zu lutschen. Er bremste sie jedoch, führte sie und bestimmte so den Rhythmus. Der Fremde bemächtigte sich ihrer und machte Saskia zu einem Instrument seiner Lust. Sie fühlte ihn kommen und schmeckte das warme Sperma, das er ihr heftig in den Mund pumpte. Zärtlich umklammerte sie seine Beine, rutschte mit dem Gesicht tiefer und küsste seine Füße. Seine Hände packten ihre Schultern und er zog sie auf die Beine. Er ließ sie einen Moment an seiner Brust ausruhen, während sie selig lächelnd seinen Geruch aufsog.
„Komm! Dies ist noch lange nicht alles.“ Aus seiner Tasche zauberte er ein Tuch mit dem er ihr die Augen verband. So führte er sie tiefer in das Gebäude. Sie fühlte, wie sie an eine Wand gelehnt wurde. Er fesselte ihre Hände an Haken, die in der Wand eingelassen waren und spannte Seile an ihren Füßen. Ausgespreizt und fixiert stand sie da. Nichts war zu hören, nur sein amüsiertes Lachen durchbrach die Stille. Wie sie zitterte. Ihre Erregung stieg immer mehr an. Dann hörte sie seine Stimme, die Stimme, die sie so sehr erregte. „Du bist schon ein schöner Anblick, meine Kleine, aber warte hier. Ich habe noch einiges mit dir vor. Wir werden nämlich heute Abend Gäste hier haben. Und Du wirst dich von Deiner besten Seite zeigen wollen.“ Warte hier, hallte es in ihrem Kopf nach, als sie hörte, wie sich seine Schritte entfernten. Hier stand sie an die Wand gefesselt, mit verbundenen Augen in diesem seltsamen Haus. Sie versuchte die Anflüge von Panik mit einem leisen Lachen zu überspielen. Waren dort nicht Stimmen? Hörte sie nicht Schritte? Eine Hand legte sich plötzlich auf ihre Schulter. Sie konnte der Panik kaum mehr entkommen. „Nein! Nein!“ Keuchend zuckte sie zusammen. Die Hand legte sich um ihre Kehle, drückte sie leicht zusammen, während eine Zunge ihre Lippen öffnete. Es war seine Zunge, er war es. Erleichtert gab sie sich seinem Kuss hin. Endlich war er wieder da. Dann spürte sie, wie er ihr das Tuch von den Augen nahm. "Sieh, wen ich mitgebracht habe." Sie blickte in fremde, gierige Augen und ihr schwanden die Sinne.
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