erotikindex.at » Sexgeschichten » Diverses » Marie

erotikindex.at » Marie | Sex und Erotik in Österreich | gratis Sexführer
Sexführer
Livecams
Forum
Telefonsex
Kontakte
Bilder
Videos
Sexgeschichten
3er & Gruppensex
BDSM
Diverses
Fetisch
Gay
Hetero
Lesben
Teens
Lexikon
Termine
Stellenmarkt
Links
Hostessenindex.com - das Hostessen Portal - kostenlos
Erotikindex.at wird momentan nicht weiterentwickelt. Bitte besuchen Sie uns auf www.erotikforum.at - dort gibt es unter anderem das größte Erotik-Forum Österreichs, einen Sexführer, Kontaktanzeigen, eine Fotogalerie und einen Chat mit Webcam-Funktion. Dies und vieles mehr völlig gratis!

Marie

Ich habe Marie kennen gelernt. Eine Person, so zierlich wie ihr Name. Sie schaut aus großen braunen, lang bewimperten Augen in die Welt, Rehaugen würde ich gerne sagen, wenn der Ausdruck nicht so abgegriffen klingen würde. Ich entscheide mich trotzdem für Rehaugen, einfach weil dieses Wort – Reh – so gut zu ihr passt. Marie hat nämlich durchaus etwas von einem Reh. Sie sieht mich mit diesem Tu-mir-nichts-Blick an, bereit, sofort die Flucht zu ergreifen, wenn es mir in den Sinn käme, sie vereinnahmen oder festhalten zu wollen. Gleichzeitig ist sie offen und neugierig, sich einzulassen auf das Leben, auf mich. Eben auch wie ein Waldtier, das noch wenig Erfahrungen gemacht hat und nicht glauben will, dass es Menschen gibt, die ihm etwas tun wollen. Wenn sie den Kopf beim Zuhören leicht schief legt, gibt das einen Eindruck von Zutraulichkeit und weckt in mir den Wunsch, meine Hand zärtlich an ihre Wange zu legen.

Man könnte bis jetzt den Eindruck gewinnen, dass Marie eine ganz junge Frau, ein Mädchen ist, dabei schlägt sie sich gerade mit der Midlife-Krise herum. Aber ebenso, wie sie etwas Rehhaftes hat, hat sie auch etwas Mädchenhaftes. Wahrscheinlich ist es ihre schlichte Lebensfreude, die sie jung wirken lässt. Oder die Tatsache, dass sie noch nie in ihrem Leben etwas getan hat, das sie nicht tun wollte. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich jedenfalls nicht.
„Stimmt das wirklich, dass du noch nie etwas gemacht hast, dass du nicht wolltest?“ habe ich sie einmal skeptisch gefragt. Sie zögerte mit der Antwort, dachte kurz nach, scannte wohl ihr Leben und sagte dann: „Es stimmt wirklich, ja.“
Ich fand sie glaubwürdig, gerade weil sie nicht spontan, sondern überlegt geantwortet hat.
„Da kannst du stolz darauf sein“, urteilte ich, mit dem Hintergedanken, ihre kühne Behauptung zu gegebener Zeit zu hinterfragen. Aber soweit sind wir noch nicht, ich habe Marie ja erst kennen gelernt.

Ihre Haare sind von Natur aus – wie könnte es anders sein – rehbraun, aber das übertönt sie mit granatapfelrot. Neulich fragte sie mich: „Was hältst du von Pflaume? Steht mir das?“
Ich brauchte ein paar Sekunden um zu kapieren, dass sie mit „Pflaume“ eine Haartönung meinte. Ich versuchte, mir Marie vorzustellen, mit pflaumenblauen Glanzlichtern auf dem gescheitelten kinnlangen Haar. Bestimmt würde das die Blässe ihrer Haut betonen und sie noch fragiler wirken lassen.
„Das steht dir bestimmt prima“, entschied ich, aber sie zögerte.
„Ich habe Bedenken, dass es mich zu blass macht.“
„Probiers doch einfach. Ich finde dich auf jeden Fall schön.“
Das überzeugte sie nicht, im Gegenteil. Sie entschied sich gegen die Pflaume.

Wie würden Sie es anstellen, sich einem solchen Mädchen, pardon, einer solchen Frau wie Marie mit ungewöhnlichen erotischen Wünschen anzutragen? Nicht einfach, denke ich. Wenn sie nur das tut, was sie will, muss man es möglichst so hinbekommen, dass sie glaubt, sie sei es, die die Initiative ergreift. Sprich, man muss sie trickreich manipulieren, noch deutlicher, sie austricksen.

Ich habe also ein Hotelzimmer am Bodensee gebucht. Nicht in irgendeinem Hotel, sondern im „Villino“, einem kleinem Haus im italienischen Stil, bezaubernd eingerichtet, reizvoll gelegen, hoch über Lindau auf dem Hoyerberg. Schauen Sie es sich selbst an, dann wissen Sie, wovon ich rede. Es hat etwas charmant Intimes, als wäre man Privatgast bei Freunden in einer Villa.

Nun habe ich Marie angerufen.
„Hallo Marie, du, ich habe da ein Problem: Ich wollte mit meinem Mann ein Wochenende am Bodensee verbringen, habe schon ein Zimmer gebucht – und jetzt hat er mir eine Abfuhr erteilt, wegen irgendeiner beruflich wichtigen Geschichte. Ich mag aber nicht stornieren. Es wäre einfach schade, das Wochenende zu vertun, es ist so schön am See. Magst du nicht mitkommen?“
„Was tun wir denn da?“
„Nun, vorzüglich essen, am See spazieren gehen, Champagner trinken, mit dem Schiff fahren, ausführlich alles bequatschen, wozu wir sonst keine Zeit haben, in der Sonne liegen ...“
„Klingt gut. Einverstanden.“
Gewonnen! Es hat geklappt, einfacher als erwartet! Meine Gedanken eilen sofort ein paar Tage voraus: Wir werden Seite an Seite im Bett liegen, uns vielleicht liebevoll bei den Händen halten, während wir über unsere aktuellen oder abgelegten Männer reden. Die leichte Wehmut über die Beziehungskisten wird in Zärtlichkeit übergehen, ich werde Marie streicheln, sanft ihre Wangen berühren, mit dem Finger ihre Halslinie, ihre Schulter nachzeichnen, in das Halsgrübchen tauchen. Meine Hand wird ganz behutsam tiefer gleiten, flüchtig, wie zufällig, ihre Brustspitzen berühren, ihren Bauchnabel massierend umschmeicheln, dann zögernd weiter wandern ... Ich werde dabei nicht aufhören zu sprechen, werde Marie einlullen mit Stimme und Worten, ihr erzählen von den ungeahnten Zärtlichkeiten zwischen Frauen, gegen die männlicher Sex pure Grobheit ist, werde reden von Gipfeln der Liebeskunst, von Höhepunkten, die mit keinem Mann je erreichbar sind ...

Als wir ankommen, regnet es. Den Spaziergang am See können wir vergessen.
„Was hältst du von einem Mittagschlaf?“ frage ich in einem Ton, der sich bemüht, mein Interesse daran wie Gleichgültigkeit klingen zu lassen.
„Quatsch“, meint Marie dazu. „Schau dir den zauberhaften Garten an. Der ist auch im Regen schön.“
Während wir also durch den Garten flanieren, lässt der Regen nach, hört sogar völlig auf, doch es bleibt trüb und kühl. Hinter einer Hecke entdecken wir eine Tischtennisplatte.
„Das wird uns aufwärmen“, beschließt Marie und ist auch schon zur Rezeption gelaufen um uns Ball und Schläger zu besorgen. Wir spielen bestimmt eine Stunde lang, mit nackten Füßen im nassen Gras, kichernd wie die Kinder über jeden in den Wind geschlagenen Ball. Atemlos, erhitzt und fröstelnd gleichzeitig, stürmen wir danach den Salon, lassen uns Sandwiches kommen, spülen sie durstig mit einer ganzen Flasche Prosecco hinunter. Jetzt kichern wir erst recht. Irgendwann klingelt mein Handy.
„Amüsierst du dich gut mit deiner Freundin?“ will mein Mann wissen und erzählt, ohne meine Antwort abzuwarten, von seinen unamüsanten Aktivitäten.
„Ich liebe dich“, sage ich so tonlos wie möglich ins Telefon, weil er es erwartet, aber ich sehe dabei so eindringlich wie möglich in Maries Augen. Versteht sie?
„Es scheint, wir haben einen Schwips“, stellt sie lapidar fest.

Zum Abendessen machen wir uns fein.
„Soll ich das anziehen? Oder lieber das?“ Marie hält zwei Oberteile im Wechsel vor ihren schlanken Körper. Fast knabenhaft mutet sie mich an, mit ihren kleinen Brüsten, die keine Unterstützung benötigen.
„Nimm das Schwarze“, rate ich und ergreife die Gelegenheit, ihre Schulter zu berühren. „Du bist schön.“
„Findest du?“ Sie dreht sich zum Spiegel und mustert sich kritisch. Dann zieht sie entschlossen das Schwarze über.

Schon nach dem zweiten Gang ist sie satt, an den folgenden dreien nippt sie nur. Schade um die köstlichen Gerichte. Ich helfe, so gut ich kann, habe aber auch meine Grenzen. Der Küchenchef kommt, um persönlich nach dem Rechten zu sehen. Er ist es nicht gewohnt, dass man seine Leckereien zur Hälfte zurückgehen lässt.
„Es hat mir ganz vorzüglich gemundet“, beschwichtigt sie ihn mit einem schräg nach oben gerichteten Blick aus den Rehaugen und einem schiefen Lächeln, das ein kindlich-schlechtes Gewissen suggeriert. Der Meister ist beruhigt, schickt uns zum Beweis einen Digestiv, mit Empfehlung des Hauses.
„Magst du noch ausgehen?“ frage ich in der Hoffnung, dass Marie nein sagt. Ich möchte jetzt am liebsten ins Bett.
„Nein. Ich möchte jetzt am liebsten ins Bett.“
„Das trifft sich gut“, atme ich auf. Wir gehen auf unser Zimmer, das keine Nummer hat, dafür „Luna“ heißt.

Marie macht alle Fenster auf. Die Wolken reißen auf und zeigen einen wässrigen Mond. Marie zieht sich aus, wirft ihre Kleidung achtlos auf einen Sessel, springt mit einem Satz mitten ins Bett, zieht sich die Decke bis ans Kinn.
„Mir ist kalt.“ Der Schalk in ihren Augen verrät, dass sie schwindelt.
„Ich wärme dich.“ Meine Sachen landen schnell neben ihren. Ich nehme Marie in die Arme, drücke sie fest an mich, und erst jetzt bekommt sie Gänsehaut.
„Du hast ja kalte Füße“, beschwert sie sich, zappelt sich frei und schaut mich an, rehäugig, mit leicht schief gelegtem Kopf. „Sag mal ... Hast du eigentlich schon mal mit einer Frau ...?“

Online seit 19.11 2005 • 3362 Hits
SERVICE
Inserat aufgeben
Kundenbereich
Hilfe
Kontakt
PARTNERSEITEN
erotik-top100.at
hostessenindex.com
xxx-telefonsex.at
erotikforum.at
erotiklivecams.at
PRIVATAMATEURE