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Mein verarmter Künstler

Seit drei Jahren lebte ich mit meinen Vater allein. Wir waren nicht gerade arm, aber es ging uns auch nicht sonderlich gut. Neunzehn war ich und wild darauf, die Freiheit zu schnuppern. Schließlich konnte ich meinen Papa überreden, für eine Weile nach Paris zu gehen. Wozu hatte ich schließlich sechs Jahre Französisch gebüffelt und mit ´ausgezeichnet´ abgeschnitten. Ich hätte gern gesagt, dass ich perfekt im Französisch war, wenn man das einer neunzehnjährigen Frau nicht immer falsch ausgelegt worden wäre.

Meine Mittel waren ziemlich beschränkt und in Paris gab es als Anlaufpunkt nur einen Freund meines Vaters, den ich aber keinesfalls finanziell in Anspruch nehmen sollte. André Suder empfing mich sehr freundlich und hatte für mich auch schon ein preiswertes Zimmer besorgt. Trotz seines Charmes ließ er mich aber gleich wissen, dass ich ganz allein zu recht kommen musste. Ich wollte ja schließlich die große Freiheit schnuppern! Einen Gefallen tat er mir allerdings sofort. Er führte mich bei einer großen Party ein. Viele junge Leute gab es da und vor allem eine Menge Studenten und Künstler.

Die Nacht war noch nicht zu Ende, da war ich bereits bis über beide Ohren in Emile, einem jungen Bildhauer, verliebt. Kaum einen Tanz hatten wir ausgelassen und auch keinen der Bediensteten weggeschickt, wenn sie uns die Tabletts mit den Getränken unter die Nase gehalten hatten.
Ich schwebte im siebten Himmel, als ich vor dem Riesentor stand, das mir vielleicht als Himmeltor erschien. Sehr hoch ging es dann auch, beinahe wie bis in den Himmel. Richtig in die Gegenwart kam ich erst zurück, als ich unter dem Dach in Emiles Atelier stand und er mich innig küsste. Es war nicht der erste Kuss, aber einer, der zu viel mehr aufforderte. Emile stieg unheimlich in meinem Ansehen. Ich lag schon ausgestreckt mit bloßen Brüsten auf seinem Bett, da bettelte ich regelrecht: „Bitte nicht. Wir haben beide zu viel getrunken.“ Er kuschelte sich einfach zu mir, legte seinen Kopf auf meine Brust und schlief sofort ein. Als er schon leicht schnarchte, bereute ich meine Zurückweisung. Seine Nähe und Wärme brachten meinen Schoß unheimlich in Aufruhr. Ich musste lachen. Ich lag neben einem Mann, der mir gefiel, der mich herzlich gern gevögelt hätte, und streichelte meine Pussy nun sehnsüchtig mit eigener Hand.

Sicher war es der ganz verrückte Traum, der mich am Morgen sofort weich klopfte, als Emile erwachte und mich liebevoll aus den Sachen schälte, mit denen ich eingeschlafen war. Splitternackt lag ich vor ihm und ließ mich von seinen zärtlichen Küssen völlig einnehmen. Kaum eine Stelle an meinem Körper ließ er aus. Wie konnte es anders sein; bald hielt er sich nur noch zwischen meinen Beinen, an den Leistenbeugen und den Innenseiten der Schenkel auf. Selbst wenn ich völlig lustlos erwacht wäre, diesem Ansturm war ich nicht gewappnet. Mein Leib warf sich ihm entgegen. Ich konnte es nicht erwarten, endlich seine perfekte Morgenlatte ganz tief in meinen Leib aufzunehmen. Darauf hatte ich allerdings noch lange zu warten. Erst ermunterte er mich mal, mir meinen sehnlichen Wunsch zu erfüllen. Nur einmal hüpfte sein herrlich duftender Schwanz ganz dich an meinen Lippen vorbei, da schnappte ich zu. Ohne mich von ihm zu trennen, kamen wir schließlich in eine Stellung, in der er auch weiter an meiner Muschi knabbern und naschen konnte. Ich war hin und weg. Das war der erste richtige Sex in meinem Leben. Alles zuvor verblasste als Spielereien. Drei Tage später gab ich mein eigenes Zimmer auf.

Ein Vierteljahr lebte ich mit Emile herrlich und in Freuden. Wenn er arbeitete, schaute ich ihm zu. Dazu war ich sowie lange verdonnert, weil er eine Skulptur von mir machte. Am Abend gingen wir aus. Irgendwohin waren wir immer eingeladen oder wir hatten Gäste im Atelier. In den Nächten gab es herrlichen Sex. Emile hatte die Frau in mir geweckt. Er spielte perfekt auf der ganzen Klaviatur meiner Gefühlte.
Plötzlich verdüsterte sich die Welt für uns. Er hatte kein Geld mehr und meines war inzwischen auch alle. Noch einmal half der Freund meines Vaters. Er beschaffte mir einen Job in einem Modesalon. Kleider hatte ich dort vorzuführen. Mit meiner Figur und meinem hübschen Lärvchen war ich bald der Liebling des Hauses.
Einmal wählte ein Ehepaar gleich eine ganze Kollektion für die gnädige Frau aus. Ich sah es an ihren strahlenden Augen, wie ihnen die Modelle an meinem Körper gefielen. Als ich mit der Vorführung fertig war, flüsterte mir meine Chefin zu: „Die Leute wünschen, dass du die Kleider anlieferst.“

Per Taxi begab ich mich zu der besagten Villa. Ich Weilchen musste ich warten. Dann wurde ich ins Ankleidezimmer der gnädigen Frau geführt. „Bitte helfen sie mir“, empfing sie mich gleich und reichte mir das Kleid, in das sie zuerst schlüpfen wollte. Nur einen winzigen Slip hatte sie an. Die schönen spitzen Brüste schienen sich mir erwartungsvoll entgegenzudrängen. Ich reichte ihr das Kleid so, das sie hineinsteigen konnte. Gespielt empört knurrte sie: „Du willst doch meine köstlichen Tittchen nicht schnöde verpacken, ohne sie entsprechend zu würdigen.“
Ich beeilte mich zu sagen: „Sie wissen selbst, wie wunderschön sie sind, wie aufregend die riesigen Höfe.“
„Und zu den langen steifen Warzen sagst du gar nichts? Du weißt nicht einmal, wie sie duften, wie sie schmecken.“

Sie machte keine Umstände. Das Kleid rutschte mir sogar aus den Händen, so unvermittelt zog sie mich ganz dich an sich heran. Auf einmal hatte ich richtige Lust, nach ihren Prachtexemplaren zu greifen. Ich umspielte die süßen Brustwarzen auch bald mit der Zungenspitze und saugte mich zuweilen fest. Es dauerte nicht lange, bis wir nebenan auf ihrem Bett lagen. Geschickt hatte sie mir auf dem Weg all meine Sachen abgenommen.

Ich hockte gerade ziemlich ausgebreitet über ihrem Kopf und ließ mich im wahrsten Sinne des Wortes vernaschen, da erschien ihr Mann im Schlafzimmer. Ohne Umstände legte er seine Sachen ab und brachte mit ein paar Handgriffen seinen Lustlümmel in die Habachtstellung. Mir schlug das Herz bis zum Halse. Die fleißige Zunge der gnädigen Frau brachte mich ganz dicht an den Höhepunkt und der nackte Mann jagte mir heiße und kalte Schauer über den Rücken. Er kniete sich aufs Bett und robbte sich zwischen die Schenkel seiner Frau. Ich fühlte es beinahe körperlich, wie er ihr seinen Strammen in einem Zug in den Leib stieß. Ihr Aufschrei brachte mir gleich danach einen winzigen Biss in die Schamlippen ein. Je gefühlvoller der Mann sie vögelte, je höher war für mich der Genuss. Später erfuhr ich, dass sich der Mann hinter einem Vorgang an unserem lesbischen Spielchen aufgegeilt hatte.

Der Heimweg war für mich fürchterlich schwer. Ich kämpfte mit mir, ob ich Emile alles erzählen sollte. Ich hatte mich noch nicht entschlossen, allerdings nicht damit gerechnet, dass er genau wissen wollte, wie ich zu dem fürstlichen Trinkgeld gekommen war. Ich erzählte vorsichtshalber nur von dem Spiel mit Madame. Ich konnte zusehen, wie sich Emiles Hose bei meiner ausführlichen Erzählung aufbauschte. Bald musste ich lauter reden, weil er mit seinem Kopf bereits zwischen meinen Schenkeln lag. Ich war von seiner Reaktion erleichtert, wusste ich doch, wie ich mit gelegentlichen Besuchen bei Madame unsere Haushaltkasse aufbessern konnte. Umso besser, wenn ihn das sogar noch anmachte.

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