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Ein Wunsch wird wahr!
Voller Stolz und Aufregung stand ich vor der großen Fabrikhalle und betrachtete das Tor aus Eisen. Gleich würde ich hindurch gehen – und ich hoffte, ich würde auch die Blicke auf mich ziehen. Aber nicht nur auf mich, sondern auch auf meine Begleiter, die zu diesem Moment noch gehorsam hinter mir standen und auf ihren Auftritt warteten. Die Gelegenheit war einfach perfekt, um meinen schon lange gehegten Traum zu erfüllen. Und ich freute mich darauf, mich von der Realität überraschen zu lassen – denn bekanntlich übertrifft sie oft alle Träume. Noch einmal tief durchatmen, dann setzte ich behutsam einen Schritt vor den anderen und konzentrierte mich auf das bevorstehende Ereignis. Für einen kurzen Moment kam der Gedanke auf, dass meine Begleiter einen Fehler machen könnten, doch den verdrängte ich schnell wieder. Sie würden es nicht wagen, sich in dieser Situation gegen mich zu stellen.
Einen Schritt noch, dann stand ich vor dem Eingangstor und legte meine Hand auf den kalten und abgenutzten Griff des Schlosses. Ich zögerte nur noch einen kurzen Moment, dann drückte ich die Klinke herunter und zog gleichzeitig an der Eisenkette, die in meiner linken Hand lag. Der Widerstand an Klinke und Kette war nur kurz zu spüren, dann gaben beide bereitwillig nach. Auf dem Betonboden unter mir hallten meine Schritte mit den metallenen Absätzen der Heels wider und hinter mir hörte ich das Rascheln von Ketten. Mit stolzer Haltung durchschritt ich die Halle, schaute nur kurz nach links und rechts und entschied mich schließlich an der Bar Platz zu nehmen. Merkte man mir meine Nervosität an? Ich hoffte nicht und beruhigte mich damit, dass meine Begleitung wohl viel mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde.
Mit dem Versuch elegant zu wirken, ließ ich mich auf dem Barhocker nieder. Mein langer Ledemantel schlug dabei auseinander und entblößte meine Beine, die in feinen Nylons steckten. Weit über meinen Knien war der Ansatz des Lederrocks zu erahnen und mein Oberkörper wurde von dem fest geschnürten Korsett dazu gezwungen, Haltung zu bewahren. Die Bedienung war schnell, brachte mir meinen bestellten Rotwein und einen Wassernapf für meine Begleitung. Ein kurzer Blick reicht und schon reckten sich vier Hände nach dem Napf, um ihn auf den Boden zu stellen. Während ich den blutroten Wein kostete, schweiften meine Augen durch die Halle. Die Veranstalter des Events hatten sich viel Mühe gegeben. Obwohl die Industriehalle alt und verbraucht wirkte, zauberten sie mit den ausgesuchten Möbeln und Spielgeräten einen gewissen Chic in die trostlose Umgebung. Das schummrige Licht sorgte für eine gemütliche Atmosphäre und die Fackeln, die die Wege zwischen den Spielmöglichkeiten beleuchteten, warfen zuckende Schatten auf den Boden.
Der Boden, das war an jenem Tag eh das Interessanteste für mich – denn dorten knieten meine Lieblinge, auf die ich so stolz war. Linda und Mark vermittelten mir ein Gefühl der Stärke, bestätigten meinen dominanten Weg mit der einfachen Geste des Kniens. Und ein kurzer Blick auf sie reichte, um ein Lächeln in mein Gesicht zu zaubern. Ich hatte sie perfekt auf diesen Abend vorbereitet, an dem ich sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Und sie waren meinen Befehlen treu gefolgt, kannten fast keine Widerworte oder auch Ungehorsam. Wenn dann doch einmal der Trotz bei ihnen aufkam, sorgte der Kuss der kleinen Gerte dafür, dass sie sich wieder auf ihre Erziehung besannen. Und heute durfte ich die Lorbeeren für diese Erziehung ernten, denn von überall sahen die Leute zu uns herüber und in vielen Augen konnte ich die Anerkennung lesen. Natürlich hatte ich auch dafür gesorgt, dass die beiden ein besonders hübsches Bild abgaben. Ihre für diesen Anlass schwarz gefäbten Haare glänzten im Schein des Lichts und umrahmten ihre hübschen Gesichter. Um den Hals trugen sie ca. 3 cm breite Bänder aus Metall, an denen die Ketten befestigt waren, die später zusammenliefen und sich in meiner Hand vereinigten.
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