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Gemeine Erpressung

Das schlechte Gewissen oder besser gesagt die Angst ließ mich nicht los und bescherte mir nun schon die zweite schlaflose Nacht in Folge. Der Gedanke, dass Herr Weiler mich vielleicht erkannt hatte, brachte mich fast um den Verstand. Nicht auszudenken, was für Folgen das für mich haben könnte. Und nicht nur für mich – auch die Bank, bei der ich im Vorstand saß, würde einen erheblichen Schaden erleiden. Was von beidem schlimmer war, konnte ich in dem Moment nicht sagen. Beides erzeugte in meinem Kopf das pure Abbild der Hölle. Aber ich durfte mich nicht so verrückt machen, wahrscheinlich hatte mich Herr Weiler eh nicht gesehen. Und selbst wenn, würde er damit sein eigenes Outing riskieren? Dieser Gedanke beschäftigte mich nur kurz – denn Herr Weiler hatte mit einem Outing nichts zu befürchten. Natürlich, er war ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, hatte einen gut laufenden Laden für Herrenbekleidung, aber ein Outing würde seinem Ruf nicht schaden. Es wurden hier und da ja eh schon immer Gerüchte darüber gestreut.

Aber mein Outing – das würde einfach alles zerstören. Gut, meine Ehe war eigentlich eh nur noch eine Zweckgemeinschaft, aber würde bekannt werden, dass ich schwul bin, würde meine Frau sich sofort von mir trennen. Und auch meinen Job könnte ich dann gleich vergessen. Schließlich arbeitete ich in einer sehr seriösen und traditionsreichen Bank. Da war so etwas undenkbar. Mein Leben wäre also schlicht gesagt ruiniert. Ich müsste vor allem hier flüchten und mit meinen 41 Jahren noch einen Neuanfang wagen oder aber mein Leben beenden. An beides hatte ich schon öfters gedacht, doch weder hatte ich das Wissen noch den Mut, um eine der Möglichkeiten perfekt und schnell durchzuziehen. Was blieb mir also noch? Ich konnte nur abwarten. Abwarten und hoffen, dass Herr Weiler in dem schummrigen Licht nicht viel hatte erkennen können und das meine Flucht rechtzeitig genug war. Schließlich konnte ich nicht mit Gewissheit sagen, wie lange er schon anwesend war. Und überhaupt – war er es wirklich gewesen? Schließlich hatte ich mir extra einen Gay-Club ausgesucht, der über 200km von meinem Wohnort entfernt war. War es wirklich möglich, dass auch Herr Weiler so weit fuhr, um ein wenig Spaß zu haben? Während ich über diese und viele andere Möglichkeiten nachgrübelte, schlief ich doch endlich ein.

Zwei Tage später hatte ich mich wieder einigermaßen unter Kontrolle und saß an meinem Schreibtisch, als ein Signalton mir das Eintreffen einer E-Mail verriet. Ein Blick auf den Absender SchwulerHeini@gmx.net rief in mir erst Verärgerung hervor, da ich davon ausging, dass unser Spam-Filter doch nicht so zuverlässig lief, wie versprochen. Doch dem Ärger folgte schnell die Panik, als ich den Betreff las: „Ich hab Dich gesehen und erkannt!“ Mit zittrigen Händen öffnete ich die Mail, aber erst nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass die Tür zu meinem Vorzimmer auch wirklich geschlossen war und niemand mitbekam, was hier auf meinem Monitor stand. Dann überflog ich mit schnellem Herzklopfen die Mail und hätte mich fast übergeben. Schwarz auf Weiß stand dort, dass mich am Freitag wirklich jemand erkannt hat und dass dieser Jemand auch genau wusste, wie ich mich vergnügt hatte. Es bestand wirklich kein Zweifel, aufgrund der Details, die in der Mail beschrieben waren, konnte das kein schlechter Scherz sein. Und der abschließende Satz brachte auch deutlich hervor, was der anonyme Verfasser wollte: „Ich werde mich wieder bei Dir melden und Dir dann detaillierte Informationen zukommen lassen, was ich für mein Schweigen bekomme!“ Ich sollte also erpresst werden! Wie viel Schweigegeld würde der Schreiber wohl verlangen?

Ich weiß nicht wie lange ich dasaß und immer und immer wieder den Text auf meinem Bildschirm las. Erst das Telefon riss mich aus meiner Lethargie und meine Sekretärin kündigte mir an, dass ein wichtiger Kunde in der Leitung wartete. Ich brauchte ein paar Sekunden um mich zu sammeln und antwortete dann: „Sylvia, bitte sagen sie ihm, dass ich gerade in einer wichtigen Besprechung bin. Ich rufe ihn morgen zurück. Und genau dasselbe können sie auch allen anderen Anrufern heute sagen. Ich fühle mich nicht gut und werde wohl deshalb auch gleich nach Hause gehen.“ Ein verwirrtes Ja vernahm ich noch von ihr, dann hatte ich den Hörer auch schon wieder aufgelegt. Meine Gedanken gingen zurück zu der Mail und ich konnte mir nur zu gut vorstellen, wer der Verfasser war. Es musste Herr Weiler sein – das lag ja auf der Hand. Aber warum wollte er mich erpressen? Seine finanzielle Situation war mehr als nur beruhigend – mein Geld hatte er sicher nicht nötig. Und auch die Formulierung passte nicht so richtig zu ihm, denn Herr Weiler drückte sich mit Vorliebe sehr geschwollen aus und versuchte in jedem Satz mindestens drei Fremdwörter unterzubringen, um seine Intelligenz zu beweisen. Diese Mail war zwar auch von einem Menschen geschrieben, der einen höheren Bildungsstand hatte, aber zu Herrn Weiler passte sie nicht wirklich.

Damit niemand erfuhr, was gerade passierte, löschte ich die Mail schnell vom Computer, nachdem ich mir den Text vorsichtshalber noch einmal ausgedruckt hatte. Mit dem Ausdruck in der Hand verschwand ich aus dem Bankgebäude und fuhr mit dem Auto aus der Stadt heraus. Ich brauchte jetzt Ruhe. Ruhe und frische Luft, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Weit draußen, auf einem Parkplatz, hielt ich schließlich an und stieg aus. Fieberhaft überlegte ich, wer wohl der anonyme Schreiber sein könnte, doch ich hatte keine Ahnung. Das einzige, was mir noch helfen konnte, war den Abend noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich musste alles noch einmal gedanklich durchspielen – vom Anfang bis zum Ende. Vielleicht fiel mir ja noch etwas Seltsames auf, das mir weiterhelfen konnte. Also setzte ich mich auf einen Baumstamm und dachte angestrengt an den Freitagabend.

Es muss so gegen 21.00 Uhr gewesen sein, als ich den Club 21 erreicht habe. Wie immer parkte ich einige hundert Meter von dem Gebäude entfernt in einer dunkleren Gasse und ging zu Fuß zum Club. Drinnen verschwand ich dann erst einmal in der Umkleidekabine, schloss meine Wertsachen in einen Schrank ein und zog mich schnell um, damit ich besser ins Ambiente dieses Clubs passte. Dann ging ich zur Bar und schaute mich mit einem Glas Bier in der Hand um. Es war nicht viel los an diesem Freitag, aber es waren einige junge Männer da – und das gefiel mir. Ich mochte nun einmal diese knackigen Kerle, die immer noch ein wenig unbeholfen wirkten, wenn man sich mit ihnen einließ. Also musterte ich das Angebot an potentiellen Boys ganz genau und war sehr zufrieden. Es waren ein paar dabei, mit denen ich später gern die Matratze teilen würde – ich musste sie nur anlocken, doch das war ein leichtes.

Schon bald hatte ich mit einem der Jungs, Markus hieß er, Blickkontakt aufgenommen und fünf Minuten später stand er auch schon neben mir und wir machten ein wenig Smalltalk. Etwas wirklich Interessantes hatte er nicht zu erzählen, aber ich wollte ihn ja auch ficken und nicht mit ihm den Sinn des Lebens diskutieren. Außerdem hatte ich schon oft bemerkt, dass das Sprichwort „Dumm fickt gut“ sich wirklich bewahrheitete. Also wählte ich immer öfter junge Männer aus, die schon so aussahen, als wären sie nicht gerade die hellsten. So führte ich auch die Unterhaltung mit Markus nicht unnötig länger fort, sondern sagte ihm ziemlich direkt, wonach mir der Sinn stand. Markus hatte auch Lust und so gingen wir durch die Räume des Clubs und schauten uns nach einem geeigneten Platz um. Ich hätte mich am liebsten mit dem Jungen in einen der abschließbaren Räume verzogen, doch Markus stand auf Zuschauer und so machten wir es uns auf einer der großen Liegewiesen gemütlich.

Das puffrote Licht dort sorgte dafür, dass man alles und nichts sehen konnte. Umrisse und Aktionen waren zu erkennen, aber bei Details hatte man echt keine Chance. Mir war es egal, denn was interessierten mich die anderen? Der Blick auf Markus jungen Body und seinen knackigen Arsch reichten aus, um mich anzumachen. Ohne lange zu fackeln griff ich in seinen Schritt und kontrollierte schon mal, was er dort zu bieten hatte. Zu meiner Überraschung hatte ich gleich einen steifen Schwanz in der Hand und der war auch nicht gerade klein. Um keine Zeit zu verlieren, zog ich ihm gleich die engen Pants, die er trug, hinunter und fasste noch mal kräftig zu. Markus schien das zu gefallen, denn er ließ sich gleich auf die Matratzen sinken und gab mir damit das Einverständnis dafür, dass ich die Führung übernahm. Obwohl ich eindeutig auf Männer stand, fasste ich sie lieber selbst an, als mich von ihnen verwöhnen zu lassen. Es brachte mir eindeutig mehr.

Markus’ Haut fühlte sich weich an und auf den Armen und unterm dem Bauchnabel fühlte ich einen leichten Flaum, was mir gefiel. Seine Brust war vollkommen unbehaart und ich machte mich gleich mit meinen Lippen darüber her. Dieser süße Geschmack, den besonders die jungen Boys an sich hatten, machte mich total an und schnell drückte mein Schwanz gewaltig gegen meine enge Hose. Meine Lippen wanderten nach und nach tiefer, wobei Markus’ Schwanz immer wieder meinen Bauch berührte und manchmal sogar heftig dagegen stieß. Ja, der Junge war genauso geil wie ich und ich brauchte sicherlich nicht lange, bis er mir bettelnd seinen Arsch entgegenstreckte. Als ich schließlich mit meinen Lippen bei seinem Schwanz angelangt war, war Markus schon am Kochen. Seine Eier waren prall gefüllt und seine Eichel leuchtete schon rot und war ganz versessen darauf, endlich in meinem Mund zu verschwinden. Ein bisschen ließ ich ihn noch zappeln, dann erfüllte ich ihm seinen stummen Wunsch und stülpte meine Lippen über seinen heißen Schwanz und ließ sie auf und ab gleiten.

Dabei zog ich seine Beine immer weiter auseinander und versuchte schon mal einen Blick auf sein Poloch zu werfen. Es schien genau so zu sein, wie ich es mochte. Sauber und ohne ein einziges Haar. Und schon bald passierte, womit ich eh schon gerechnet hatte: Markus setzte sich unter Stöhnen auf und bettelte darum, dass ich ihn endlich fickte. Der Aufforderung kam ich gern nach und brav wie junge Männer in Markus Alter sind, drehte er sich auch gleich um, streckte seinen Arsch raus und reichte mir ein Kondom. Der Reißverschluss meiner Hose war schnell geöffnet und mein Schwanz stand wie eine Eins, als ich das Kondom überstreifte. Ich hielt noch nie was von übertriebener Vorsicht und so setzte ich meinen Schwanz kurz an der Rosette an und jagte ihn gleich darauf bis zum Anschlag in seinen Arsch. Schmerz durchzuckte Markus, doch ich wusste genau, dass die Geilheit größer war und so stieß ich weiterhin heftig zu. Und ich behielt Recht. Markus war sogar so geil, dass er nebenbei seinen Schwanz wichste und schon bald abspritze, während ich ihn noch immer fickte. Erst als sein Schließmuskel sich richtig gelockert hatte, war ich auch soweit und spritze meinen Saft in den Überzieher. Anschließend stand ich auf, entsorgte das Kondom und ging zurück zur Bar.

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