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Meine Frau hatte einen Seitensprung gut

Es war diese verdammt laue Sommernacht, die mich verführt hatte, mich wie ein Casanova zu benehmen. Sicher, wir hatten während der ersten Stunde unserer Dampferfahrt unter den Kollegen ein wenig zu viel gebechert.

Allein war unsere Belegschaft zu der Betriebsausfahrt nicht auf dem Schiff. Eine zweite Gruppe gab es noch, die auch irgendein Betriebsjubiläum feierte. Der Teufel musste seine Hand im Spiel gehabt haben. Während unsere Belegschaft fast ausschließlich aus Männern bestand, gab es in der anderen Truppe fast nur Frauen. Es dauerte nicht lange, bis der Kapitän auf vielfachen Wunsch Tanz improvisierte. Ich landete in den Armen der süßen Katrin. Zweiundzwanzig oder dreiundzwanzig mochte sie sein und ich war sichtig stolz, dass ich mit meinen fünfunddreißig bei ihr offensichtlich sehr gute Chancen hatte. Beim vierten Tanz küssten wir uns im Schutz der Brücke, auf der der Kapitän das Schiffchen persönlich steuerte. Der Alkohol floss natürlich in beiden Gruppen weiter, inzwischen vielfach in gemischter Runde. Betrunken war niemand, aber die Stimmung war ziemlich aufgelockert.

Ich schiebe es ja gar nicht dem Alkohol zu, dass ich mich nicht einfach von Katrin verabschiedete, als wir weit nach Mitternacht abmusterten. Ich war so blöd, unter den Augen meiner Kollegen mit dieser Frau loszumarschieren. Vielleicht sah man uns gar noch, als wir uns immer wider umarmten und küssten. An der Parkbank kamen wir nicht vorbei. Während eines heißen Kusses fuhr ich mit beiden Händen unter ihren Rock und knetete ihre Backen. Es machte mich wahnsinnig an, wie sie sich begehrend entgegendrängte. Sie musste meine perfekte Erektion an ihrem Bauch spüren. Es dauerte auch nicht lange, bis sie ihre Hand nach unten streicheln ließ und den Burschen auspackte. Ich war inzwischen auch ein bisschen weitergegangen. Ihr Tanga hing ihr bereits auf den Knien und ich brachte die feucht heiße Pussy noch mehr in Stimmung. Kein Wort war inzwischen gefallen. Es war für uns wie selbstverständlich, dass wir uns unter freiem Himmel immer mehr aufgeilten. Als ich mich nicht mehr zurückhalten wollte, setzte ich mich auf die Bank und wollte sie auf meine Schenkel holen. Dazu verspürte sie wohl noch keine Lust. Sie drängelte sich zwischen meine Beine und zeigte mir, was sie vom Tuten und Blasen verstand. Mich zerriss es bald vor Wollust. Dazu kamen allerdings Bedenken, dass sie mich zu schnell entkräften konnte. Bei meinem Alkoholspiegel war ich mir absolut nicht sicher, ob ich noch eine zweite Runde bringen würde. Wer weiß, vielleicht dachte sie ähnlich. Jedenfalls erhob sie sich und beugte sich mit deutlichem Begehren über die Lehne der Bank und schlug ihren Rock auf den Rücken. Mit viel zu lauten Rufen feuerte sie mich an und ich begann, sie wie ein Stier von hinten zu nehmen. So war es sicher nach unserem augenblicklichen Geschmack. Ich war froh, dass sie kam und richtete es so ein, dass ich sie noch einmal schaffte, ehe ich mir meine Lust selbst abrubbelte.

Keine drei Tage später gab es zu Hause eine ziemlich unschöne Auseinandersetzung. Ich hatte bei meinem Abenteuer im Park nicht bemerkt, dass mich jemand beobachtet hatte. Sicher war uns jemand gefolgt, der unsere Knutscherei missbilligend beobachtet hatte. Jedenfalls begann meine Frau, mich umständlich auszufragen, wer den außer unserem Betrieb noch auf der Dampferfahrt gewesen war. Natürlich läuteten schon bei dieser Frage all meine Alarmglocken und ich spürte, wie unsicher ich wurde. Gleich gab es den ersten Tiefschlag: „Wie hieß noch mal die süße Kleine, mit der du eine flotte Sohle auf Parkett gelegt hast? Warte! Ja, Katrin hieß sie und sie muss auf ältere Männer stehen.“

Über die ´älteren Männer´ hätte ich sofort in die Luft gehen können, aber mein Gewissen war zu schlecht. Ich hatte auch keine Chance zum Nachdenken, weil ich gleich an den Kopf bekam: „Und die Kleine hatte nicht mal eine sturmfreie Bude. Du Armer! Auf der Parkbank haben wir es vor fünfzehn Jahren zuletzt getrieben und du hattest dich damals beklagt, wie ungemütlich das war. Sicher durftest du sie auf der Parkbank nicht mal nackt sehen. Und geduftet hat sie nach der durchtanzten Nacht wahrscheinlich auch nicht besonders."

Ich kochte vor Wut und Scham. Der Sarkasmus meiner Frau hatte ein Ende. Sehr betrübt gab sie mir zu verstehen, dass sie nicht begreifen konnte, wieso ich fremdgehen musste. Wie in einem Selbstgespräch zählte sie auf, was wir im Bett alles trieben und wie oft. Sie ließ sogar gucken, dass ich gar nicht so oft konnte, wie sie es brauchte. Das machte mich noch verrückter. Ich fühlte mich gedemütigt.

Nach einer guten Stunde nahm unser Gespräch ruhigere und vernünftigere Formen an. Ich bat sie, meinen Ausrutscher zu entschuldigen und versicherte ihr, dass das mit unserer Liebe überhaupt nichts zu tun hatte. Es folgte eine Inventur unserer langjährigen Ehe und wir mussten am Ende feststellen, dass es nichts gab, was uns trennen konnte. Die halbe Nacht redeten wir miteinander. Am Morgen platzte mir so heraus: „Wenn du mir verzeihst, hast du einmal gut." Ich werde ihren Blick nicht vergessen, als sie nachfragte, ob sie tatsächlich mit meinem Wissen und mit meiner Zustimmung auch einen Seitensprung machen sollte.

Das alles war wohl sechs Wochen her, als sie neben mir ihren Orgasmus auskeuchte. Plötzlich hörte ich sie wispern: „Übrigens ist es vollbracht. Wir sind uns quitt.“
„Du hast?“ stöhnte ich nur und spürte, dass sich die Eifersucht wie ein Panzer um mein Herz legte.

Ich glaube, es geht vielen Männern so. Wenn sie so etwas von ihrer Frau erfahren, wollen sie Details; vielleicht, weil in den Köpfen immer herumspukt, dass es der andere Mann besser gebracht haben könnte. Ich wollte also nach Minuten des Schweigens auch wissen, wie, wo und wann.

„Es war ein alter Kunde“, gestand sie ein, „der mir schon lange schöne Augen macht. Schon zweimal hatte er mich Wochen zuvor gefragt, ob ich Sorgen hatte. Ich war so verrückt, ihm beiläufig davon zu erzählen, dass ich bei dir einmal gut habe.“
„Du musst verrückt sein!“ heulte ich wie ein hungriger Wolf auf.

„Ich weiß nicht. Jedenfalls bin ich zu ihm in sein Auto gestiegen und in einem Hotel abgestiegen. Als sich die Zimmertür hinter uns geschlossen hatte, war ich in Gedanken bei dir und dem Weib auf der Parkbank und bekam eine wahnsinnige Wut. Diese Wut hat mir der Mann aus dem Leib gevögelt. Schon unter der Dusche hat er mich mit seinen Händen uns Lippen so etwas wie einen Dauerorgasmus verschafft.“
Ich glaubte gar nicht, dass es meine Stimme war, die da fragte: „Und du hast ihn natürlich vor lauter Wut lüstern geblasen. Hat er es dann wenigstens noch einmal gebracht?“

„Und wie. Ehe er richtig zu mir kam, hatte er mich schon viermal fertiggemacht. Dann sollte ich ihm aus meinen Brüsten einen schönen Spalt drücken. Ich war wie in Trance. Dann kam der Gipfel. Während er es mir wahnsinnig ausdauernd anal machte, befriedigte er die Pussy herrlich mit seinen geschickten Fingern.“
„Gut, gut“, ereiferte ich mich. „Da kann ich ja nun wahrscheinlich nicht mehr mithalten“.

Plötzlich gluckste meine Frau neben mir und konnte dann ihr helles kehliges Lachen nicht zurückhalten. Sie wisperte an meinem Ohr: „Glaubst du das alles wirklich? Ich habe dir nur erzählt, was hätte sein können, was ich mir wünsche, dass du es mal wieder mit mir tust.“

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