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Meine Muse

Während der letzten zwei Jahre war ich fast unbemerkt zum eingefleischten Junggesellen geworden. Meine ersten zwei Romane hatten mich zum Einsiedler gemacht, weil ich für meine Arbeit die Stille liebte. Leider machten mir meine Romane ziemlichen Frust. Ich weiß nicht, bei wie vielen Verlagen ich sie angeboten habe. Die meisten Reaktionen waren vorgefertigte Absagen. Durch Zufall wurde ich dann eines Tages inspiriert, erotische Texte zu schreiben. Ich war überrascht, wie rasch ich damit bei entsprechenden Zeitschriften, im Internet und auch bei Verlagen ankam.

So war ich also inzwischen Autor für erotische Schriften geworden. Allerdings merkte ich bald, dass ich von der Substanz früherer Erfahrungen lebte und schrieb. Während des letzten Jahres hatte es keine Frau an meiner Seite gegeben. Ich erkannte es rechtzeitig und machte mich sofort daran, es zu ändern.

Schon der erste Abend auf der freien Wildbahn brachte einen durchschlagenden Erfolg. Eine Tänzerin lernte ich kennen, die mich nach einigen Tagen tatsächlich in meinem Elfenbeinturm besuchte. Nach der allgemeinen Plauderei beim Kaffee kam sie auf meinen Broterwerb zurück. Das verführte sie dazu, mich zu belegen, ihr doch etwas von meinen Kurzgeschichten oder aus erotischen Romanen lesen zu lassen. Ich wehrte mich erst mal, weil es mir irgendwie zu blöd war, wenn sie in meiner Gegenwart lesen und ich daneben Daumen drehen würde. Ich ging allerdings mit ihr zum Regal und gönnte ihr einen Überblick meines Schaffens. Sie war hier und da einen Blick hinein und fragte immer wieder, woher ich die Ideen genommen hatte.

Als später die Kerzen brannten und der Wein in den Gläsern funkelte, bettelte sie förmlich: „Ich möchte es so gern aus deinem Mund hören, was du geschrieben hast.“
Ich gab zu bedenken, dass wir leider noch nicht so intim waren, um ihr meine erotischen Fantasien vorzulesen. Es war mir ehrlich gesagt ziemlich peinlich. Aber sie quengelte so lange, bis ich zur ersten Kurzgeschichte griff. Zum ersten Mal las ich eigene Texte laut: „Sie wusste genau, wie ich es liebte, wenn sie mir hin und wieder einen Strip vorführte. Ich lehnte mich in meinem Sessel zurück und...“

Weiter kam ich nicht. Tamara erhob ich, stieg aus ihren Schuhen und brachte mit ein paar eleganten Tanzschritten von einem Moment auf den anderen eine aufregende Stimmung in den Raum. Während sie sich immer aufreizender drehte und wand, fummelte sie an ihrem Jäckchen herum, das sie über einem Top trug. Ich konnte vor Erregung gar nicht weiter lesen. Das Jäckchen ging zu Boden und ihre Hände begannen lüstern über die kleinen, aber scheinbar recht straffen Brüste zu fahren. Sie rief mir zu, dass sie nicht wusste, wie es in meiner Kurzgeschichte weiterging. Ich las nicht mehr, sondern erzähle frei und sie folgte jeden meiner Sätze. Umständlich trennte sie sich tanzend von ihren Hosen. Nur noch einen schwarzen Spitzenstring und halterlose schwarze Strümpfe hatte sie am Leibe. An ihren Brüsten hüpfe oder wippte nichts während ihrer ausgelassenen Verrenkungen. Straff standen sie mit ihren steifen Warzen und den Monden, die für die kleinen Brüste viel zu groß schienen. Immer wieder tanzte sie an mir so vorbei, dass meine Griffe nach ihr ins Leere gingen.

Ich las nun wieder ein Stückchen, dass sich meine Heldin durch ihren ganz privaten Strip selber unheimlich aufgeilte. Nur so war es zu erklären, dass sie immer wieder sehnsüchtig mit den Händen durch ihren Schritt fuhr und den schmalen Steg des Strings schon ziemlich feucht tastete. Tamara machte sich scheinbar nicht nur einen Spaß daraus, alles so nachzuvollziehen, wie ich es vorlas. Sie ging diesmal einen Schritt weiter. Auf die Tischkante hockte sie sich und ließ eine Hand unter ihren String verschwinden. Ich konnte genau erkennen, wie hektisch sie ihren Kitzler rieb und auch einen Finger krumm machte.

Bei meinen nächsten Sätzen stand der Mann plötzlich vor meiner Geschichtenheldin und zog ihr mit den Zähnen den süßen Slip von den Schenkeln. Nun kam Tamara so dicht an mich herangetänzelt, dass ich genau das nachvollziehen konnte, was ich geschrieben hatte. Ich zog aber nicht nur den Slip mit den Zähnen bis übers Knie, sondern befreite sie vollkommen von dem überflüssigen Textil. Wild griff ich in ihre wunderschön geschwungenen Backen und suchte mit der Zungenspitze nach dem Kitzler. Sofort sprang sie heftig an. Ihr Körper wand und schüttelte sich in der Eleganz einer Tänzerin. Artistisch war sie offenbar auch noch ausgebildet. Sie machte vor meinem Sessel den Handstand und legte ihre Schenkel ausgebreitet auf meine Arme. Mundgerecht stand mir das süße, glatt rasierte Mäuschen unter den Augen. Für Tamara war es zunächst erst mal nur Spiel. Sie nahm meine Zungenschläge zwar dankbar hin, entzog sich jedoch noch einmal, um mir nun einen sehr erotischen Tanz vorzuführen, wie ich ihn in meiner Geschichte lange nicht so gut beschrieben hatte. Ich war begeistert, welche An- und Einsichten sie mir nun fast völlig nackt gönnte. Die kleine Hexe wusste genau, wie sie mich aufreizen konnte, wenn sie mir tief gebeugt ihre Intimschönheit prall und einladend durch die weiten Schenkel zeigte. Sie kam immer mehr in Ekstase. Urplötzlich ging sie vor mir auf die Knie. Sie murmelte: „Entweder bist du ein schlechter Vorleser oder ein einfallsloser Schreiber. Macht sie mit ihm denn gar nichts, außer ihren getanzten Striptease?" Mit zitterndem Finger suchte ich den Anschluss, der gerade passte. Ich las ihr vor, wie sie an seiner Hose nestelte, den Gürtel aufmachte und entschlossen am Reißverschluss zog. Alles erfuhr ich sofort am eigenen Leibe. Dass Tamara ihre Lippen über den wild zuckenden Ständer schieben musste oder der glänzende Eichel mit Küsschen verwöhnen sollte, das musste ich nicht vorlesen. Ich hätte auch in diesem Moment keinen vernünftigen Laut herausgebracht. Es war zu lange her, dass mir so etwas wiederfahren war. Nichts war meine eigene Faust gegen diese zärtlichen weichen Lippen.

Ich las erst wieder vor, als der Mann in der Geschichte es nicht mehr aushalten konnte. Als wurde Tamara von meinen Worten gesteuert, rollte sie sich auf dem Teppich ab, nahm ihre Beine bald so breit, wie zu einem Spagat, und streichelte versessen ihre Brüste. Ich sah die feinen Schamlippen mit hunderten Perlen besetzt. Sie schien ihre Freude daran zu haben, wie ich hoch über ihre Augen aus den Sachen stieg. Weil ich die Socken anbehielt, moserte sie: „Ich hasse nichts mehr, als einen Mann in Socken im Bett." Na gut, den Gefallen tat ich ihr auch noch, obwohl es schon wahnsinnig in den Lenden zog. Unter Hochdruck stieg ich zwischen ihre Beine, nahm ihre Backen auf beiden Händen und holte mir den herrlichen Leib in meinen Schoß. Ich hätte sofort abfeuern mögen, als mein Schwanz ganz tief in ihr lag. Durchschaute sie meine Verfassung so gut? Sie wisperte: „Tu dir ja keinen Zwang an. Mir ist jetzt auch nach einem Quickie." Das musste sie mir nicht zweimal sagen. Erst im allerletzten Augenblick griff sie zu und schoss sich die heiße Gabe auf den Bauch.

Das war der Beginn einer sehr fruchtbaren Beziehung. Ich bekam fast täglich durch sie beziehungsweise durch uns neue prickelnde Ideen für meine erotischen Texte.

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