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Wir liebten Nylons

Nachdem ich Rainer am Fenster noch lange nachgewinkt hatte, machte ich in meinem Zimmer noch ein wenig Ordnung. Als er mich ausgezogen hatte, waren meine Sachen ja irgendwohin geflogen. Auch das Bett hatte nach den Stunden lustvollen Rangelns Auffrischung nötig. Oh, ich fühlte mich so was von befriedigt von Rainers ersten Besuch in meinem Zimmer. Bislang hatte es ja immer nur Schmuserei und Petting auf der Parkbank gegeben.

Meine Augen huschten durch das Zimmer. Ich fand einfach meine Strumpfhose nicht. Es gab nur noch eine Erklärung. Die bestätigte sich, als ich zwei Abende danach Gast in seiner sturmfreien Bude war. Ich sagte es ihm auf den Kopf zu, dass nur er meine Strumpfhose haben konnte. Inzwischen lagen wir schon splitternackt auf seinem Bett. Ich merkte, wie unsicher er es bestritt. Schließlich sprang er auf. Vor meinen Augen drückte er seine Nase in meine Strumpfhose und stöhnte leise auf. Ich dachte nicht richtig zu sehen. Mühevoll zwängte er sich in das zarte Teil hinein. Es war ein merkwürdiges Bild, als er die Hose auf den Hüften hatte. Ein splitternackter Mann mit einem heftigen Aufstand in so einem durchsichtigen Gespinst! Ich musste lachen, wurde aber auch gleichzeitig supermegageil. Er hechtete sich wieder an meine Seite und ließ sich darüber aus, wie es ihn anmachte, das Nylon auf seiner Haut zu spüren. Ich fand, dass er mir etwas sagte, was ich schon lange im Unterbewusstsein registriert hatte. Mir war es schon immer ein besonderes Vergnügen beim Ankleiden gewesen, in die Strumpfhosen zu steigen. Mitunter war ich sogar versucht, sie auf die nackte Haut zu ziehen. Irgendwie ging mir etwas verloren, wenn ich einen Slip darunter trug. Das huschte nur rasch durch meinen Kopf, dann begann ich Rainers bestrumpfte Schenkel zu streicheln. Ich spürte, dass ich an diesem Abend der aktivere Teil war. Rainer lag eine Weile nur da und genoss das zarte Gespinst und meine streichelnde Hand. Eine hatte ich über seine Erektion gelegt, weil ich das Gefühl hatte, sie könnte mir die Strumpfhose zerreißen.

Als wir uns gegenseitig so aufgereizt hatten, dass wir nicht mehr zu bremsen waren, ließ Rainer es nur zu, dass ich ihm die Strumpfhose bis auf die Schenkel zog. Nicht übel. So konnte ich meinen Platz auf seinen Schenkeln einnehmen und die Runde nach meinen Wünschen dominieren.

Wir waren selig, die erste Nacht miteinander zu schlafen. Der wirkliche Schlaf stellte sich allerdings erst weit nach Mitternacht ein. Ich musste von einem Wahnsinnsorgasmus direkt in Morpheus Arme geflogen sein. Kein Wunder! So ausgiebigen Sex war ich einfach noch nicht gewöhnt. Am Morgen überraschte mich deshalb einigermaßen, dass Rainer die ganze Nacht in meinen Strumpfhosen geschlafen haben musste. Da war aber noch etwas, was mich überraschte. In der stramm sitzenden Hose musste in der Nacht etwas passiert sein. Merkwürdig verkrustet war sie am Sitz seiner schon wieder erstaunlichen Männlichkeit. Als Rainer erwachte, konnten wir beide darüber lachen. In Gedanken zog ich den Hut für seine Potenz. So lange wir es miteinander getrieben hatten, trotzdem war er mir im Traum scheinbar noch fremdgegangen. Er protestierte zwar sofort, als ich ihm das sagte: „Aber nein, wieso fremdgegangen? Du warst die Hautperson meines Traumes.“

Allein in meinem Zimmer, dachte ich über Rainers Reaktion auf meine Strumpfhosen nach. Ich hatte mir schon vorgenommen, für unser Beisammensein hübsche Dessous einzukaufen. Nun wollte ich den Schwerpunkt auf die Nylons legen. Von einer Freundin borgte ich mir den Katalog eines Versandhauses aus, das raffinierte Kreationen anbot. Mir gingen die Augen über. Ich verliebte mich selbst in die Bilder. Klar, dass es einen Mann noch viel mehr anmachen musste, eine Frau in solchen Verpackungen zu sehen.

Nur ein paar Minuten dachte ich an meine Barbestände. Ich schob meine Bedenken weg und setzte die Bestellung auf. Ich orderte die marineblauen und roten Strapsstrümpfe mit einem exquisiten Spitzenabschluss. Die schwarze Ouvert-Strumpfhose musste es auch sein. Zu hübsch, wie sich bei der jungen Frau die niedlich behaarte Scham durch den offenen Schlitz des Traums von einer Strumpfhose drückte. Zu meiner Liste kam noch die besondere Ausführung einer Ouvert-Hose dazu. Bei der war nicht nur hinten und vorn alles offen, sondern auch die Hüften blieben unbedeckt. Zum Schluss schrieb ich noch die schwarzen halterlosen Strümpfe auf. Einen irren Reiz übte das Foto der Kleinen aus, die nur diese Strümpfe anhatte und darüber ihr süßes Kleinod freizügig zeigte. Ich malte mir aus, wie ich Rainer damit überraschen und anmachen wollte. Ehe ich meine Unterschrift unter die Bestellung setzte, kamen mir Bedenken, ob wir es in unserem Alter nötig hatten, uns mit solchen Äußerlichkeiten aufzupeitschen. Ich schalt mich der blöden Gedanken. Von nötig haben konnte doch gar keine Rede sein. Ich war ja selbst ganz gierig nach den süßen Fummeln.

Kein Wort verriet ich Rainer von meiner Bestellung. Als sie eintraf, waren wir für den Abend nicht verabredet. Mama wunderte sich sicher, wie bald ich ihr eine gute Nacht wünschte, obwohl ich allein war. Mich hielt es nicht mehr im Wohnzimmer. Ich wollte meine neuen Errungenschaften ausprobieren. Keine Ahnung hatte ich bis dahin, was aus diesem Abend werden sollte. Für meine Anprobe machte ich mich ganz nackt. Das war schon mal eine gewaltige Verführung. Zuerst streifte ich mir die halterlosen Strümpfe über. Als ich sie auf die Schenkel zog, musste ich unwillkürlich an Rainers Reaktion denken. Mir ging es jetzt ähnlich, weil ich zum ersten Mal bewusst wahrnahm, wie mich das feine Gewebe auf der Haut anmachte. Ich weiß nicht, ob man Magnetfelder überhaupt spüren kann. Jedenfalls kam es mir vor, als waren meine Beine in irgendeinem imaginären Feld. Es tat mir unwahrscheinlich gut. Hinzu kam, dass sich über dem breiten Spitzenabschluss meine fleischige Scham besonders sexy ausnahm. Ich konnte nicht anders; ich musste die wilden Löckchen kraulen und schließlich auch mit den Fingern den schon feuchten Schlitz aufbrechen. Das war der Startschuss und gleichzeitig das vorläufige Ende meiner kleinen Modenschau. Ich konnte nicht wieder aufhören. Während ich mich mit einer Hand immer schneller befriedigte, drückte ich mit der anderen die übrigen süßen Verführungen an meinen Leib. Mit Speichel feuchtete ich die Brustwarzen an und rieb das Nylon der zauberhaften Exemplare darüber. Sicher, ich genoss den Kontakt zum ersten Mal ganz bewusst. Dennoch wunderte ich mich, wieso mir die Wirkung nicht früher aufgefallen war. Hat mich Rainer mit seiner Marotte erst darauf hingewiesen? Lange plagte ich mich nicht mehr mit den Überlegungen. Ich zog die roten Strapsstrümpfe begierig durch meinen Schritt und merkte, wie nahe ich einem Orgasmus kam. Ich wurde fürchterlich nervös, weil ich alles gleichzeitig wollte. Das Nylon sollte über die Schamlippen huschen und mein Finger war in der Tiefe gefragt. Nur die Strumpfhose bekam eine Chance. Ich ließ sie so lange durch den wahnsinnig kitzelnden Spalt huschen, bis sich die Entspannung einstellte. So lange ich auskeuchte, drückte ich mir das feuchte Teil begierig unter die Nase. Dann machte sich der Finger noch selbstständig.

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